In letzten Vortrag vor der Sommerpause wurden von dem Potsdamer Mineraliensammler Bernhard Frick viele interessante und neue Details zur Wiederbelebung des Bergbaus im Erzgebirge vermittelt.
Sowohl geologisch als auch mineralogisch und bergbautechnisch wurden die anwesenden 15 Mineraliensammler der Magdeburger Fachgruppe von dem achtzigjähigen begeisterten und noch immer aktiven Mineraliensammler auf den neuesten Stand gebracht. Mittlerweile ist der Abbau im Bergwerk mit künftig acht Sohlen auf einer Teufe von 800 Metern angelangt. Taubes Material kommt dank modernster Abbauverfahren nicht mehr Übertage und erspart einen teuren und unansehnlichen Haldenbetrieb, erklärte Bernhard Frick begeistert. Weit entfernt sind jedoch noch die geförderten Mengen vom einstigen, bis 1991 betriebenen Bergwerk. Damals belief sich die Fördermenge auf DDR-Seite auf drei Millionen Tonnen und auf 2,1 Millionen Tonnen Rohspat auf tschechischer Seite. Nähere Informationen dazu kann man den Seiten: www.efs-nha.de entnehmen. Viele weitere Details wurden im Verlauf des Vortrages noch dargeboten. Wir danken dem Vortragenden für einen großartigen Einblick in die neuere Geschichte eines auflebenden Bergbaus in unserem Erzgebirge und wünschen ihm weiterhin „Glück Auf“.



Jürgen Haase


